Karriere kann der Psyche schaden

vom 27. Juli 2012 um 09:07

Forscher des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) haben gemeinsam mit australischen Forscher herausgefunden, dass eine Beförderung auf Dauer, der psychischen Verfassung schaden kann. Weder konnte nachgewiesen werden, dass Karriere einen positiven Effekt auf Gesundheit noch auf die Lebenszufriedenheit der Probanten hatte.

 

Eine Beförderung löse nach dieser Studie nur für drei Jahre Zufriedenheit aus. Langfristig profitiere der Mensch nicht von mehr Geld oder einem höheren Status.

 

In einem Zeitraum von zehn Jahren wurden für diese Studie 2000 Personen, die befördert wurden,  befragt und analysiert.

 

Kurz nach der Beförderung berichteten die Befragten davon, dass sie zwar mehr Verantwortung und mehr Arbeit zu bewältigen hätten, dass sie jedoch auch einen sicheren Arbeitsplatz hätten und fair bezahlt würden. Im Schnitt zeigte sich bei den Teilnehmern nach drei Jahren, dass sich das ursprüngliche Gefühl in Nervosität und Unruhe gewandelt habe. Die Jobzufriedenheit sei bei den Teilnehmern auf das Niveua vor der Beförderung zurück gegangen und das Gefühl nicht angemessen vergütet zu werden, sie bei den Teilnehmern gestiegen.

 

 

 

 

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