Urlaub – wichtige Prophylaxe gegen Burn-out!

vom 20. Juli 2011 um 13:28

Endlich hat Ihr langersehnter Urlaub begonnen. Sie können aber geistig nicht abschalten. Sie checken E-Mails, lassen Ihr Mobiltelefon an, um in dringenden Fällen erreichbar zu sein oder Sie setzen sich unter Druck um zu entspannen. Oder sehen Sie den Urlaub sogar als Möglichkeit um neue interessante geschäftliche Kontakte zu knüpfen?

 

Der Urlaub verfliegt und Sie haben eigentlich die ganze Zeit ein schlechtes Gewissen, weil Sie den Urlaub nicht so genießen, wie Sie das möchten.

 

Zu dieser sogenannten Liegestuhl-Depression – die keine Depression im klassischen Sinne darstellt – kommt es, wenn man im Beruf unter Dauerstress steht und keine Erholungsphasen hat. Im Körper bewirkt der Dauerstress eine übermäßige Ausschüttung der Stresshormone. Dieser übermäßige Hormonpegel im Blut des Menschen kann zu einer Unterdrückung des Immunsystems führen, was eine Krankheitsanfälligkeit begünstigen kann.

 

Es heißt, dass der Körper mindestens eine Woche braucht um sich an den Urlaub zu gewöhnen – erst danach beginnt die Regenerationsphase.

 

Gerade für Selbständige ist ein langer, erholsamer Urlaub jedoch oft nicht realisierbar!

 

Was tun?

 

Nutzen Sie Brückentage für Kurzurlaube. Lassen Sie Ihr Mobiltelefon Zuhause und den PC aus. Beschäftigen Sie sich mit Dingen, die Sie von Ihrem Arbeitsalltag ablenken. Versuchen Sie in Ihren Arbeitsalltag „Auszeiten“ einzubauen und suchen Sie sich ein Hobby, das Sie von der Arbeit ablenkt.

 

Sie könnten zum Beispiel im Garten arbeiten oder lassen Sie sich auf das Spielniveau Ihrer (Enkel-)Kinder ein und leben Sie intensiv im Hier und Jetzt. Fangen Sie an zu kochen und überlegen Sie sich mindestens ein Mal pro Woche ein schönes, anspruchsvolles Menü. Nehmen Sie sich vor, künstlerisch tätig zu werden – malen Sie Bilder oder stricken Sie doch mal ein paar Socken! Schreiben Sie einen Brief an „alte“ Freunde. Nehmen Sie sich einen Abend vor, an dem Sie soziale Kontakte pflegen, die nichts mit Ihrem Beruf zutun haben. Telefonieren Sie doch mal wieder mit alten Schulfreunden oder lassen Sie sich von Ihren (Groß-)Eltern von Ihrer Kindheit erzählen.

 

Es gibt viele Möglichkeiten um der Liegestuhl-Depression auszuweichen!

 

Haben Sie das Gefühl, dass Sie dabei Hilfe benötigen?

 

Rufen Sie uns an unter 02651-7037784

aus Arbeit und Beruf von